Sprockhövel freut sich über 19.300,00 Euro Fördermittel für ein weiteres Elektrofahrzeug. Die Verwaltung hatte bereits selbstständig eigene Initiativen zur Schaffung von Elektromobilität aufgenommen. Den Anfang machte im letzten Jahr ein elektrischer Gebrauchtwagen aus der AVU Flotte.

Aktiver Umweltschutz und der Einsatz neuer Technologien ist für die Stadt Sprockhövel nichts Neues. Bereits seit langem leistet die Verwaltung einen wertvollen Beitrag zur Verringerung schädlicher Treibhausgase durch den schonenden Umgang fossiler Brennstoffe. Insbesondere im Bereich der regenerativen Energieverwendung durch Photovoltaikanlagen und der energetischen Dämmung der städtischen Gebäude ist Sprockhövel gut aufgestellt.

„Besonders toll finde ich, dass der Auftrag nach der öffentlichen Ausschreibung an ein lokales Sprockhöveler Unternehmen gegangen ist. Hierdurch wird auch der Wirtschaftsförderungsgedanke vor Ort aufgegriffen und proaktiv gelebt.“ So der Beigeordnete Volker Hoven, der das Projekt federführend angestoßen hat.

Elektromobilität ist neben dem autonomen Fahren ein wichtigster Baustein im Automobilbereich. Elektromobilität kann einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz gerade im urbanen Verkehr leisten. Besonders im Nahverkehrsbereich, wo der neue Dienstwagen überwiegend zum Einsatz kommen wird, bieten sich die elektrischen Antriebskonzepte an. Es geht auch um die Vorbildfunktion und insbesondre darum, der Belegschaft das elektrische Fahren erlebbar zu machen.

Bodo Middeldorf, MdL, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Stadtverband- und Fraktionsvorsitzender der FDP Sprockhövel, war bei der Übergabe des Fahrzeugs an die Stadt Sprockhövel dabei und ergänzt: „Nordrhein-Westfalen ist das Bundesland mit der höchsten Förderung der E-Mobilität. Die Landesregierung hält diese Förderung für sehr wichtig und wir freuen uns, dass die Stadt Sprockhövel diesen Weg mit uns geht. Der Bewilligungsbescheid für dieses Fahrzeug hat eine Höhe von fast 20.000 Euro. Das zeigt, wieviel uns Nachhaltigkeit bedeutet.“

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Sprockhövel